Im Rahmen des WR-Unterrichts besuchte die Klasse 27fD die Ausstellungen «Blubbb» und «Grönland – Alles wird anders» im ALPS Bern.
Text und Foto Schüler:innen der Klasse 27fD
«Rasant schmelzende Eismassen, boomender Tourismus, wachsende Müllberge, Wege zu einer indigenen Identität – und eine Weltlage, die die Insel wie nie zuvor ins Zentrum des Interesses rückt. Grönlands Wandel ist heftig, ungestüm und widersprüchlich.» – So beschreibt das ALPS seine Ausstellung, welche die geopolitischen, wirtschaftlichen, ökologischen und gesellschaftlichen Herausforderungen in Grönland aus der Sicht der dort ansässigen Bevölkerung darstellt. Im Fach Wirtschaft und Recht sind insbesondere die Völkerrechtlichen Fragen verbunden mit Grönland als politisch selbstverwalteter Bestandteil des Königreiches Dänemark und jüngsten Machtansprüchen der USA hinsichtlich der Rohstoffvorkommen hochaktuell. (Tim Lerch)
Ausstellung «Grönland – Alles wird anders»
Beim Eintritt in die Ausstellung «Grönland – Alles wird anders» spürte man die magische Atmosphäre, die durch grosse Bilder der grönländischen Eiswelten erzeugt wurde. Erlebt haben wir die Ausstellung durch Audiobeiträge, welche von Kurzvideos begleitet wurden. Gezeigt wurden Beiträge von verschiedenen Wissenschaftler:innen, Politiker:innen sowie Einheimischen, die über die momentane Situation in Grönland berichteten. Zusätzlich gab es auf grossen Leinwänden Momentaufnahmen des Lebens, welche unser Verständnis für die indigenen Menschen vertieften. Es gab auch mehrere Kisten, in welchen sich Gegenstände versteckten und auf das Leben in vor Ort verwiesen. Besonders eindrücklich war für uns die lebensgrosse Repräsentation eines Eisbären.
Ausstellung «Blubbb»
Während unserer Sonderwoche durften wir mit unserer WR-Lehrperson die Ausstellung «Blubbb» in Bern besuchen. Diese stammt vom Künstler und Taucher David Godio, der regelmässig in die Aare taucht, um verlorene Gegenstände aus dem Fluss zu fischen. Dabei findet er Dinge wie Handys, Sonnenbrillen, Boom-Boxen und sogar teure Uhren. In der Ausstellung wurden viele dieser Fundstücke kreativ präsentiert. Es war spannend zu sehen, wie viel interessante Alltagsgegenstände in der Aare landen. Sein genaues Vorgehen beim Tauchen konnten wir anhand eines Videos ebenfalls näher kennenlernen.
Was uns geblieben ist
Der Taucher David hat in 7 Jahren 9999 Objekte in der Aare gefunden.
Wenn er etwas sieht, muss er direkt tauchen, sonst ist es für immer weg aufgrund der Strömung.
Der Alkoholkonsum in Grönland ist drastisch zurückgegangen. In den 1980er Jahren wurden im Durchschnitt 22 Liter getrunken, heute noch lediglich 8 Liter pro Person und Jahr.
In Grönland gibt es keine richtigen Strassen zwischen den Städten, weshalb die Leute entweder fliegen oder laufen müssen.
Die dänische Regierung versetzte manchmal die Bürger:innen, wenn sie sich gegen die dänische Staatsmacht äusserten.





















































